Branchen-News-Digest: April 2025
- von Ilona K.

Inhaltsverzeichnis
Willkommen zu unserem monatlichen Branchen-News-Digest. Entdecken Sie neue Online-Trends und Neuigkeiten aus der Domain-Branche, um auf dem Laufenden zu bleiben. Hier ist eine Zusammenfassung für April 2025.
IT-bezogene Schlüsselwörter sind in den Top 20 der Afternic-Reports
Afternic, der Domain-Marktplatz, hat seine Ranglisten der meistgesuchten Schlüsselwörter für Januar und Februar veröffentlicht.
Das Schlüsselwort „ai“ verteidigt seine Spitzenposition und steht in beiden Listen auf Platz 1. „My“, „bet“ und „group“ behaupteten ebenfalls ihre Plätze. Insgesamt waren IT-bezogene Begriffe weiterhin stark nachgefragt und tauchten in den ersten beiden Monaten 2025 konstant in den Top 20 auf.
Im Januar schoss der Begriff „agent“ in die Top 10 und spiegelt damit seine doppelte Relevanz für KI-gestützte Tools wider (z. B. „AI agents“). Neben „agent“ stehen auch IT-bezogene Schlüsselwörter wie „ai“, „it“, „solutions“ und „tech“ auf der Liste – ein Hinweis auf die starke Nachfrage nach Nischenfeldern im Technologiesektor.

Allerdings änderte sich die Lage im Februar leicht. „Agent“ verlor seinen Platz in der Rangliste und fiel zusammen mit „health“, „services“, „new“, „me“, „it“, „club“ und „solutions“ aus den Top 20. Dennoch enthielt die Liste weiterhin genügend IT-bezogene Schlüsselwörter, wobei „ai“ die Spitzenposition im Ranking behielt.

Warum ist das wichtig? Unternehmen können schlüsselwortreiche Domains (z. B. solutions.it.com) nutzen, um SEO und Markenbekanntheit zu stärken. Wer diese Trends ignoriert, verpasst womöglich Chancen in wachstumsstarken Bereichen wie KI und IT.
Quelle: Domain Name Wire
Google leitet Länder-Domains auf Google.com um
Google bündelt schrittweise Domains wie google.fr, google.ca und google.co.jp unter google.com. Im Kern wird die „google“-Domain in verschiedenen ccTLDs (länderspezifischen Top-Level-Domains) verschwinden – übrig bleibt weltweit nur noch eine Domain für die Google-Suche.
Dieser Schritt begann 2017, als das Unternehmen damit anfing, lokalisierte Ergebnisse unabhängig von der Domain auszuliefern. Ziel ist es, die Struktur der Suchmaschine zu vereinfachen und ihre Funktionalität zu verbessern.
Google versicherte, dass diese Updates das Sucherlebnis nicht verändern und die Einhaltung nationaler Gesetze nicht beeinträchtigen werden. Allerdings ändern sich die URLs im Browser, was sich auf die Webanalyse von Websites auswirken könnte.
Gary Illyes, ein Google-Spezialist, deutete an, dass man sich weniger auf hreflang-Tags (spezielle HTML-Attribute, die Sprache und regionale Zuordnung einer Webseite angeben) verlassen und stattdessen stärker auf automatische Spracherkennung setzen könnte. John Mueller, Senior Webmaster Trends Analyst und Leiter des Search-Relations-Teams, stellte jedoch klar, dass sich an internationalem SEO nichts ändert – daher wäre das keine allgemeingültige Empfehlung für alle Websites.
Das Search Engine Journal gibt mehrere SEO-Tipps für Fachleute:
- Verwenden Sie weiterhin hreflang-Tags.
- Definieren Sie Sprache und regionale Ausrichtung klar.
- Beobachten Sie Veränderungen der Zugriffsmuster.
- Überprüfen Sie Strategien, die auf nationalen Domains basieren.
Diese Änderung ist Teil von Googles Geschäftsstrategie, berührt jedoch nicht die grundlegenden Praktiken des internationalen SEO. Fachleute müssen sich an neue Rahmenbedingungen anpassen und zugleich bewährte Methoden beibehalten.
Warum ist das wichtig? Google hat trotz der Branchendiskussion über automatische Spracherkennung keine Änderungen an seinen internationalen Inhalten oder hreflang-Signalen angekündigt. Das Unternehmen rät jedoch, zu beobachten, wie sich diese Änderungen auf Ihre Sichtbarkeit in internationalen Suchen und den Traffic auswirken – wobei die Grundmethoden des internationalen SEO vorerst unverändert bleiben.
Quelle: Search Engine Journal
Neues KI-Tool bekämpft betrügerische Domains
NordStellar, eine Plattform für Cybersicherheits-Risikomanagement für Unternehmen, entwickelt vom Cybersicherheitsunternehmen Nord Security, hat einen kostenpflichtigen Dienst eingeführt, um Cybersquatting zu bekämpfen – also die Registrierung von Domain-Namen, die bestehenden Websites in böswilliger Absicht täuschend ähnlich sind, um Traffic abzugreifen. Dieses innovative Tool nutzt künstliche Intelligenz, um potenziell schädliche Domains zu identifizieren, bevor sie Schaden anrichten können. Interessierte können auf der NordStellar-Website eine Demo-Version des Tools anfordern.
Die Herausforderung bei der Erkennung gefälschter Domains besteht darin, dass sie legitimen Websites nahezu zum Verwechseln ähnlich sehen. Denken Sie an den feinen Unterschied zwischen yourcompany.it.com und yourconpany.it.com. Der einfache Austausch von „m“ gegen „n“ kann leicht übersehen werden, insbesondere je nach Schriftart und -größe. Der Dienst von NordStellar scannt aufmerksam nach Domains, die bekannten Marken sehr ähnlich sind, und verhindert so Cybersquatting und Betrug.

Außerdem überwacht das System fortlaufend in Echtzeit die Registrierung solcher Domains und sendet rechtzeitig Warnmeldungen. Dieser proaktive Ansatz ermöglicht es Organisationen, diese potenziell bösartigen Domains schnell zu untersuchen und zu verifizieren, sodass ihre digitalen Werte geschützt bleiben.
Warum ist das wichtig? Marken, die das Domain-Monitoring vernachlässigen, riskieren Reputationsschäden und finanzielle Verluste durch gefälschte Websites. Für Start-ups ist es besser, Domain-Varianten frühzeitig zu registrieren, um Cybersquattern zuvorzukommen. Proaktive Maßnahmen wie das Tool von NordStellar sind in Zeiten zunehmender Cyberbedrohungen entscheidend.
Quelle: NordStellar Blog
Das Online Safety Act des Vereinigten Königreichs nimmt schädliche Inhalte ins Visier
Kürzlich ist das Online Safety Act (OSA) des Vereinigten Königreichs, das Ende 2023 verabschiedet wurde, endlich in Kraft getreten. Dieses Gesetz soll illegale und schädliche Inhalte bekämpfen. Ofcom, die staatlich eingesetzte Regulierungsbehörde für Rundfunk, Internet, Telekommunikation und Postdienste im Vereinigten Königreich, fungiert dabei als Inhaltsaufsicht.
Das OSA ermächtigt Ofcom, Änderungen an den Algorithmen von Online-Plattformen zu verlangen, wenn gefährliche Inhalte verbreitet werden. Bei Verstößen kann die Behörde hohe Geldstrafen verhängen oder Ressourcen sperren. Diese Regulierung gilt weltweit, da Plattformen mit Publikum im Vereinigten Königreich die Vorgaben von Ofcom einhalten müssen.
Kürzlich hat Ofcom eine Untersuchung zu einem prominenten, bei Cloudflare gehosteten Forum eingeleitet, in dem Methoden zur Herbeiführung irreversibler Selbstverletzung diskutiert wurden.
Das Forum wird voraussichtlich gesperrt, könnte jedoch auf eine andere Domain umziehen. Während Ofcom seinen Schwerpunkt bislang auf soziale Medien und Online-Plattformen gelegt hat, passen sich auch Domain-Registrare wie GoDaddy an, um das OSA einzuhalten.
Warum ist das wichtig? Das OSA reguliert Inhalte, die im Internet veröffentlicht werden, und schützt Nutzer unter anderem vor Hackern. Allen Domain-Inhabern ist zu empfehlen, die Inhalte, die sie auf ihren Websites veröffentlichen, noch einmal genau zu prüfen. Wenn Sie außerdem geparkte Domains besitzen, auf denen Anzeigen oder Inhalte Dritter laufen, stellen Sie sicher, dass diese mit dem OSA konform sind, um Strafen zu vermeiden.
Quelle: Ofcom Blog
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Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

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