So starten Sie eine Website für ein IT-Startup: Eine Anleitung in 3 Schritten

  • von Ilona K.
So starten Sie eine Website für ein IT-Startup: Eine Anleitung in 3 Schritten

Inhaltsverzeichnis

  1. Schritt 1. Vor dem Start
  2. Schritt 2. Plattformen zur Website-Erstellung 
  3. Schritt 3. Sicherheit

Eine Website zu starten ist nicht so schwer, wie es scheint. Wenn Sie das jedoch noch nie gemacht haben, könnten Sie sich von der Aufgabe überfordert fühlen. Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, mit der Sie die Website Ihres IT-Startups im Handumdrehen online bringen.

Schritt 1. Vor dem Start

Ein paar vorbereitende Schritte, die Sie vor dem Loslegen berücksichtigen sollten:

1. Definieren Sie Ihre Zielgruppe. Recherchieren Sie, wer Ihre potenziellen Kunden sind, welche Bedürfnisse sie haben und wie Ihr Produkt diese Bedürfnisse erfüllen kann.

Eine der beliebtesten Methoden dafür ist Mark Sherringtons 5W-Technik. Diese Technik nutzt fünf Fragen, um potenzielle Kunden in Gruppen zu unterteilen:

  • Was? – zum „Produkt“.
  • Wer? – zum „Verbraucher“.
  • Warum? – zur „Motivation“.
  • Wann? – zum „Moment“.
  • Wo? – zum „Vertriebskanal“.

Sobald Sie die benötigten Informationen gesammelt haben, können Sie sie nutzen, um fiktive Kundenprofile zu erstellen, sogenannte „Personas“.

Quelle: SlideBazaar

Personas stehen für Ihre idealen Kunden. Beim Persona-Modelling werden ihnen echte Namen, Hintergründe, Persönlichkeiten und Motivationen zugewiesen. So denken Sie eher so, als würden Sie mit echten Menschen sprechen, statt mit einer abstrakten Kundengruppe.

Nehmen wir zum Beispiel eine Figur namens John. John ist 35 Jahre alt und Inhaber einer Autowerkstatt. Er sucht nach Möglichkeiten, seinen Kundenservice zu automatisieren, und ist überzeugt, dass künstliche Intelligenz (KI) die Zukunft ist. Mit diesem Wissen können Sie Marketingkampagnen und Produktangebote erstellen, die gezielt auf John und andere Menschen wie ihn ausgerichtet sind.

2. Legen Sie die Ziele fest. Das können zum Beispiel Kundengewinnung, Produkteinführung, der Online-Verkauf von Dienstleistungen, der Aufbau einer Community usw. sein. Auf Basis dieser Ziele können Sie entscheiden, ob Ihre Website eine Ein-Seiten-Website oder mehrseitig sein soll und welche Inhalte und welches Design Sie benötigen.

Wenn Sie Ihr Produkt präsentieren möchten, ist eine Ein-Seiten-Website (Landingpage) möglicherweise eine gute Wahl. Wenn Ihr Ziel dagegen darin besteht, ein großes, informatives Portal über das Unternehmen zu erstellen, um alle Aspekte Ihrer Tätigkeit umfassend darzustellen, sollten Sie natürlich eine mehrseitige Website wählen.

3. Wählen Sie einen Domainnamen. Idealerweise ist er kurz, einfach, einprägsam und spiegelt das Wesen Ihres Geschäfts oder Ihren Firmennamen wider.

Die Domain-Endung ist ebenfalls ein entscheidender Faktor in diesem Prozess. Obwohl die Endung .com noch immer am beliebtesten ist, können andere Endungen neue Möglichkeiten eröffnen.

Zum Beispiel signalisiert die Endung .it.com sofort, dass Ihre Website zu einem IT-Unternehmen gehört. Sie können eine Domain wie „yourcompanyname.it.com“ verwenden. Außerdem lässt sie sich leicht für Domain-Hacks anpassen, etwa „program.it.com“.

Wenn Ihnen allein kein wirklich guter Domainname für Ihre Website einfällt, können Sie KI-Tools nutzen oder in unserem Artikel How to Pick a Domain Name for an IT Startup nach einer passenden Option suchen.

Prüfen Sie, ob die Domain verfügbar ist, und registrieren Sie sie.

4. Wählen Sie ein Hosting. Berücksichtigen Sie Ihre Anforderungen, das erwartete Trafficaufkommen, die Technologien, die Sie einsetzen möchten, und mehr:

  • Shared Hosting ist die einfachste Art, bei der mehrere Websites auf einem einzigen Webserver gehostet werden. Jede Website hat ihren eigenen, reservierten Bereich auf dem Server, aber alle gehosteten Websites nutzen dieselbe Software.
  • VPS (Virtual Private Server) ist ein virtueller privater Server, den der Hosting-Anbieter an Nutzer vermietet. Mit einem VPS gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Anzahl der Websites, Datenbanken oder Domain-Zonen, die Sie hosten können. Der Betreiber/Administrator hat dabei ein ähnliches Maß an Kontrolle über Dateien, Anwendungen und andere Vorgänge, wie auf einem echten, vollwertigen Server.
  • Cloud Hosting ist eine Hosting-Art, bei der eine Website oder Anwendung auf mehreren virtuellen Maschinen gespeichert wird, die in einem Cluster zusammenarbeiten. Anders als beim traditionellen Hosting, bei dem Lösungen auf einem einzelnen Server bereitgestellt werden, ermöglicht Cloud Hosting, die Last auf mehrere Server zu verteilen. Das sorgt für höhere Verfügbarkeit und bessere Leistung.
Dies ist ein Schema der verschiedenen Hosting-Arten.

Hosting können Sie bei Unternehmen wie LimeNetwork und Hosting solutions kaufen, die diesen Service anbieten.

Wenn Sie eine Website mit einem Website-Baukasten erstellen, werden Sie feststellen, dass fast alle dieser Dienste ihr eigenes Hosting anbieten. In der Regel können Sie in diesem Fall die Hosting-Art nicht auswählen; diese Dienste bieten nur eine Option für das Hosting einer Website. Welche Hosting-Art verfügbar ist, können Sie direkt auf der Website des jeweiligen Dienstes prüfen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie beim Erstellen einer Website mit einem Website-Baukasten kein Hosting von Drittanbietern nutzen können.

Schritt 2. Plattformen zur Website-Erstellung 

Eine Plattform ist eine Sammlung von Skripten, Softwarelösungen und Tools, mit der sich eine voll funktionsfähige Website erstellen lässt.

Wenn Sie eine Plattform zur Erstellung Ihrer Website auswählen, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Sie können einen Profi beauftragen, der die Website für Sie erstellt.
  • Sie können die Website selbst von Grund auf programmieren.
  • Sie können aus einer Vielzahl fertiger Lösungen (Plattformen) wählen.

Schauen wir uns einige der verfügbaren fertigen Lösungen genauer an. Je nach Ihren technischen Fähigkeiten, Ressourcen wie Zeit oder Budget sowie den konkreten Anforderungen und Funktionen Ihrer Website können Sie unter verschiedenen Optionen für die Website-Erstellung wählen: ein Framework, ein Content-Management-System (CMS) oder ein Website-Baukasten.

Sie können sich für eine Option entscheiden oder mehrere gleichzeitig nutzen, etwa ein CMS und ein Framework, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.

Framework

Ein Framework ist eine Sammlung von Tools, die den Prozess des Erstellens und Wartens komplexer Webprojekte mit hohem Traffic vereinfacht. Es dient als Zwischenlösung zwischen dem Programmieren von Grund auf und der Nutzung eines Content-Management-Systems (CMS). Ein Framework enthält grundlegende Softwaremodule, auf deren Basis IT-Spezialisten spezifische Komponenten entwickeln können.

Das Dashboard zur Entwicklung von Websites mit dem Framework. Quelle: React

Für wen ist es geeignet: Für alle, die anspruchsvolle Websites mit vollständig einzigartigem und technisch fortschrittlichem Design und Funktionsumfang erstellen müssen. Frameworks bieten Entwicklern mehr Möglichkeiten, da sie große Datenmengen verarbeiten können und den Entwicklungsprozess vereinfachen, indem alle erforderlichen Methoden bereits in vorgefertigter Form bereitgestellt werden.

Beispiele: React, Angular.

Vorteile:

  • Höhere Website-Geschwindigkeit.
  • Sehr sicher.
  • Vereinfachte Wartung und Optimierung.
  • Geeignet für Websites jeder Komplexität.
  • Einfache Integration mit anderen Diensten und Anwendungen.
  • Kann hohe Lasten bewältigen.

Nachteile:

  • Erfordert Fachwissen in der Website-Entwicklung.
  • Regelmäßige Updates und Support kosten Zeit und Aufwand.
  • Im Vergleich zu CMS-Websites kann die Entwicklung teurer und zeitaufwendiger sein.
  • Alle Elemente müssen einzeln erstellt werden.

CMS (Content Management System)

Ein CMS ist eine Plattform, mit der Sie Websites erstellen und verwalten können. Solche Plattformen bieten zahlreiche Funktionen, um Ihre Website mithilfe von Plugins und Modulen anzupassen und zu erweitern. Mit einem CMS können Sie Websites mit einem einzigartigen Erscheinungsbild gestalten oder vorgefertigte Vorlagen nutzen, um den Prozess zu beschleunigen.

Das CMS-Dashboard zum Erstellen und Verwalten von Websites. Quelle: WordPress

Für wen ist es geeignet: Für alle, die Websites schnell und einfach erstellen und verwalten möchten – mit der Option auf ein individuelles Design, jedoch ohne hoch spezialisierte Funktionen. Ein CMS eignet sich gut, um große Informationsmengen zu verwalten, und ist daher ideal für Nachrichtenseiten und Portale.

Beispiele: WordPress, Joomla.

Vorteile:

  • Viele Anpassungsmöglichkeiten.
  • Unterstützung für zahlreiche Plugins und Erweiterungen.
  • Eine aktive Community aus Nutzern und Entwicklern.
  • Die Möglichkeit, komplexe und multifunktionale Websites zu erstellen.
  • Mehrsprachige Unterstützung.

Nachteile:

  • Grundkenntnisse in HTML und CSS sind erforderlich.
  • Regelmäßige Updates und technischer Support sind notwendig.
  • Im Vergleich zu Website-Baukästen sind Einrichtung und Verwaltung komplexer.

Website-Baukästen

Website-Baukästen sind Tools, mit denen Sie Websites erstellen können, ohne Code zu schreiben. Sie bieten fertige Vorlagen und visuelle Editoren, wodurch der Website-Aufbau so einfach und intuitiv wie möglich wird. 

Das Dashboard eines Website-Baukastens zum Erstellen und Verwalten von Websites. Quelle: Site.Pro

Für wen ist es geeignet: Für alle, die schnell und unkompliziert eine Website erstellen möchten, ohne technisches Vorwissen zu benötigen. Mit intuitiven Oberflächen und Tools können Sie Seiten leicht anpassen und Inhalte hinzufügen. Fertige Vorlagen und integrierte Funktionen helfen Ihnen, eine professionelle Website zu veröffentlichen und dabei Entwicklungskosten zu vermeiden. Diese Plattformen eignen sich ideal für Ein-Seiten-Websites, Landingpages, Portfolios, persönliche Blogs und Onlineshops. Außerdem lassen sich Informationen damit einfach verwalten und aktualisieren.

Beispiele: Site.Pro, Flazio.

Vorteile:

  • Einfach zu bedienen.
  • Schnelle Website-Erstellung.
  • Große Auswahl an Vorlagen.
  • Keine Programmierkenntnisse erforderlich.
  • Integrierte Tools zur SEO-Optimierung.

Nachteile:

  • Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten.
  • Geringere Flexibilität im Vergleich zu anderen Plattformen.
  • Mögliche Einschränkungen beim Funktionsumfang.

Schritt 3. Sicherheit

Angesichts der Zunahme von Cyberangriffen und Datenschutzverletzungen sollte der Schutz personenbezogener Daten und finanzieller Transaktionen Ihrer Nutzer oberste Priorität haben. Die Umsetzung robuster Sicherheitsmaßnahmen schützt Ihre Website vor potenziellen Bedrohungen und stärkt zugleich das Vertrauen Ihrer Nutzer. 

Bitte beachten Sie, dass Sicherheit keine einmalige Aufgabe ist, sondern ein fortlaufender Prozess, der regelmäßige Updates und Überwachung erfordert. 

Installieren Sie ein SSL-Zertifikat

Einer der wichtigsten Schritte zur Verbesserung der Sicherheit ist die Installation eines SSL-Zertifikats. Dieses Zertifikat verschlüsselt die Daten, die zwischen den Nutzern und Ihrer Website übertragen werden, und verhindert so, dass Eindringlinge sie abfangen können. 

Nutzer fühlen sich sicherer, wenn sie in der Adressleiste ein Schlosssymbol sehen.

Außerdem wirkt sich ein SSL-Zertifikat positiv auf die SEO-Rankings Ihrer Website aus, da Suchmaschinen wie Google sicheren Ressourcen den Vorzug geben.

Nutzen Sie Sicherheits-Plugins

Installieren Sie Sicherheits-Plugins, um Ihre Website vor Angriffen zu schützen. Diese Plugins sind in der Regel auf der Plattform verfügbar, die Sie zum Erstellen Ihrer Website verwenden, und sie helfen beim Schutz vor Malware (Schadsoftware), Brute-Force-Angriffen (eine Hacking-Methode, bei der ein Angreifer mit automatisierten Tools verschiedene Logins, Passwörter und Verschlüsselungsschlüssel ausprobiert) sowie anderen Arten von Cyberangriffen.

Plugins bieten verschiedene Funktionen, darunter Firewalls, Überwachung der Nutzeraktivität, automatische Updates und regelmäßige Backups. Viele liefern zudem Sicherheitsberichte und Benachrichtigungen zu potenziellen Bedrohungen. Wenn Sie die passenden Plugins auswählen, können Sie ein mehrschichtiges Abwehrsystem aufbauen, das Risiken deutlich reduziert.

Hier sind vier Plugins, die Sie auf Ihrer Website installieren können (diese gelten für das WordPress-CMS. Andere Plattformen können andere Bezeichnungen für Plugins verwenden):

  1. BulletProof Security sucht nach schädlichem Code, schützt die Website-Authentifizierung, blockiert Spam und erstellt Backups.
  2. Wordfence Security schützt das CMS vor Hacker- und Malware-Angriffen, indem es die Anmeldung absichert, Code-Änderungen scannt, Anmeldeversuche überwacht und Sie über verdächtige Aktivitäten informiert.
  3. Sucuri Security überwacht Änderungen an Ihren Website-Dateien und fungiert als Antivirenprogramm. Es prüft Ihren Website-Code auf verdächtige Änderungen und sendet Ihnen Benachrichtigungen, wenn welche erkannt werden. Außerdem scannt es Ihre Website auf Malware und blockiert den Zugriff auf infizierte Dateien.
  4. Solid Security schützt Websites vor Bedrohungen wie Malware, Brute-Force-Angriffen und Sicherheitslücken.

Eine Website zu erstellen ist eine zeitaufwendige und komplexe Aufgabe, die viele verschiedene Aspekte umfasst. Wenn Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung folgen, können Sie es sich deutlich leichter machen.

Möchten Sie mehr über Website-Lösungen für Ihr Unternehmen erfahren? Besuchen Sie den it.com Domains blog und folgen Sie uns in den sozialen Medien.

Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

Ilona K.
Ilona K.
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