Nachrichtenüberblick zur Domainbranche: Dezember 2023

  • von Ilona K.
Nachrichtenüberblick zur Domainbranche: Dezember 2023

Inhaltsverzeichnis

  1. Google-SEO-Analyst: Domainalter beeinflusst SEO nicht
  2. Neuer Domain-Sperrdienst von GoDaddy
  3. Gefälschte Peraton-Domain täuscht Nutzer
  4. ICANN prüft neue Regeln zur Eindämmung von DNS-Missbrauch

Willkommen zu unserem monatlichen Nachrichtenüberblick zur Domainbranche. Jeden Monat geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über Nachrichten, Trends und Ereignisse aus der Domainnamen-Branche, damit Sie über die neuesten Entwicklungen informiert bleiben. Hier ist eine Zusammenfassung für Dezember 2023.

Google-SEO-Analyst: Domainalter beeinflusst SEO nicht

Ein Nutzer fragte auf X (Twitter), ob das Domainalter SEO (Suchmaschinenoptimierung) beeinflusst. Während SEO-Spezialisten seit Langem beobachten, dass ältere Domainnamen häufiger auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse erscheinen, stellte John Mueller, Google-SEO-Analyst, klar, dass das Domainalter vor allem für diejenigen wichtig ist, die Domains verkaufen.

Missverständnisse dürften durch ein Google-Patent namens Historical Information Retrieval entstanden sein, das nahelegte, dass Spam-Domains häufig neu angelegt sind. Google nutzt das Domainalter zwar zur Erkennung von Spam, wendet diese Kennzahl jedoch nicht für das Ranking von Websites in den Suchergebnissen an.

Warum sollte Ihnen das wichtig sein ? Nach Muellers Klarstellung können Sie bedenkenlos eine neue Domain kaufen, statt darauf zu warten, dass die alte mit dem benötigten Namen wieder verfügbar wird. Außerdem können Sie Ihren Blick auf neue Domainendungen richten, etwa .it.com, denn dort ist die Auswahl an freien Domainnamen deutlich größer als bei klassischen TLDs.

Quelle: X (Twitter)

Neuer Domain-Sperrdienst von GoDaddy

Mit Unterstützung von über 650 gTLDs (generischen Top-Level-Domains) und ccTLDs (länderspezifischen Top-Level-Domains) starten GoDaddy Registry und Identity Digital nächsten Monat ihren neuen Domain-Sperrdienst GlobalBlock+. 

Aufbauend auf GoDaddys AdultBlock und Identity Digitals DPML (Domains Protected Marks List) ermöglicht er Markeninhabern, die unbefugte Nutzung ihrer Markenzeichen (z. B. Logos) über TLDs hinweg gegen eine pauschale Gebühr zu blockieren. GlobalBlock+ deckt außerdem Tippfehler und IDN-Homographen (Internationalized Domain Name) ab.

Der Dienst, der von den gTLD-Registries Nominet und CoCCA unterstützt wird, verhindert, dass Cybersquatter und Phisher blockierte Domains registrieren. Angeregt durch GlobalBlock haben 35 Registries bei ICANN einen Label Blocking Service angefordert.

Warum sollte Ihnen das wichtig sein ? Der neue Dienst wird Bemühungen um Domain- und Markenschutz unterstützen, indem er verhindert, dass Betrüger gesperrte Domains nutzen. Wenn Kriminelle eine Domain registriert haben, die Ihrer ähnlich ist, und damit illegale Aktivitäten durchführen wollen, sorgt GlobalBlock+ dafür, dass diese Domain gesperrt und nach ihrem Ablaufdatum aus der Datenbank entfernt wird.

Quelle: Domain Incite

Gefälschte Peraton-Domain täuscht Nutzer

Betrüger haben Nutzer getäuscht und ihr Geld erbeutet, indem sie eine Domain verwendeten, die der offiziellen Domain des amerikanischen Unternehmens für nationale Sicherheit und Technologie Peraton ähnelt. Sie haben einen Doppelgänger der Unternehmensdomain für betrügerische Aktivitäten registriert. Auf diese Weise verschafften sie sich Kontrolle über E-Mail-Konten, um gefälschte Rechnungen zu erstellen, Unternehmen zu imitieren und Kunden dazu zu bringen, Geld zu überweisen.

Peraton hat die Domain verklagt und eine einstweilige Verfügung beantragt, obwohl Namecheap das DNS der Domain bereits deaktiviert hat.

Warum sollte Ihnen das wichtig sein? Betrüger schaffen es weiterhin, Nutzer auf unterschiedliche Weise zu täuschen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Links folgen, und prüfen Sie offizielle Quellen, um zu verifizieren, ob der Domainname tatsächlich zu dem Unternehmen gehört.

Quelle: Domain Name Wire

ICANN prüft neue Regeln zur Eindämmung von DNS-Missbrauch

ICANN hat Domain-Administratoren und Registrare auf neue Einschränkungen hingewiesen, die zur Bekämpfung von DNS-Missbrauch erwogen werden. Die neuen Regeln wurden von der Mehrheit der ICANN-Teilnehmer beschlossen – vorbehaltlich der Genehmigung durch den ICANN-Vorstand.

Kurz gesagt: Wenn ein Registrar der Ansicht ist, dass eine Domain in seinem Zuständigkeitsbereich an unlauteren Aktivitäten beteiligt ist, muss er eingreifen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um das Fehlverhalten zu unterbinden. Welche Schritte er ergreift, hängt vom jeweiligen Fall und dem Ausmaß der Schäden ab, die durch den DNS-Missbrauch und die damit verbundenen Folgen entstehen.

Auch die Standards für Zonenadministratoren wurden in ähnlicher Weise überarbeitet, strenger gefasst und klarer formuliert. 

Zu DNS-Missbrauch zählen die Verbreitung von Malware, Botnetze, Phishing, Pharming und Spam (wenn Spam einem der vier zuvor genannten Arten bösartiger Aktivitäten dient). 

Warum sollte Ihnen das wichtig sein? Das ist ein weiterer Schritt im andauernden Kampf gegen Cyberkriminalität. ICANN will die Online-Sicherheit sowohl für Domaininhaber als auch für Nutzer erhöhen. Die neuen Regeln sollen es Registraren ermöglichen, schnell auf die illegale Nutzung von Domains zu reagieren.

Quelle: Domain Incite, ICANN-Website

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Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

Ilona K.
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