Leitfaden zur Website-Migration – Kapitel 3: SEO-Checkliste für die Domain-Migration
- von Ilona K.

Inhaltsverzeichnis
Die Migration Ihrer Website auf eine neue Domain ist ein komplexer Prozess, der Ihre Suchmaschinen-Rankings und den organischen Traffic erheblich beeinflussen kann. Damit Ihre SEO-Leistung erhalten bleibt, folgen Sie dieser SEO-Checkliste für die Domain-Migration von it.com Domains.
Bei einer Website-Migration wird die Website auf eine neue Plattform oder an einen neuen Ort umgezogen oder es werden umfangreiche Updates an der zugrunde liegenden Technologie, Struktur oder am Design vorgenommen. In den ersten beiden Kapiteln unseres Leitfadens haben wir die Gründe für eine Website-Migration und die typischsten Migrationstypen sowie einen Schritt-für-Schritt-Prozess für die Migration von einer Domain zu einer anderen besprochen.
Wenn Sie hinsichtlich Daten und Infrastruktur bereit sind, Ihre Domain-Migration umzusetzen, ist es an der Zeit, sich um einen entscheidenden Faktor zu kümmern: die Performance Ihrer Domain in der organischen Suche. Und hier rückt SEO in den Mittelpunkt.
Rund 93 % aller Online-Erlebnisse beginnen mit einer Suchmaschine, und über 53 % des gesamten Web-Traffics stammen aus der organischen Suche. Wenn Sie von einer Domain zu einer anderen migrieren, insbesondere wenn Ihre neue Domain noch keine lange Historie hat, besteht eines der häufigsten Risiken darin, Sichtbarkeit in der organischen Suche zu verlieren – und dadurch auch einen Teil Ihres organischen Traffics.
Deshalb ist es entscheidend, SEO frühzeitig in der Domain-Migration zu berücksichtigen. Unsere kurze, aber wirkungsvolle SEO-Migrationscheckliste hilft Ihnen dabei, die Komplexität einer Domain-Migration zu meistern.
Schritt 1. Website-Audit durchführen
Um den Erfolg Ihrer Migration bewerten zu können, ist es wichtig, ein Website-Audit durchzuführen und die Performance der letzten 12 Monate als Benchmark festzuhalten. So können Sie Ihre Maßnahmen priorisieren, mögliche Verluste nachverfolgen und zu einem späteren Zeitpunkt Ihren ROI abschätzen.
- Website-Audit durchführen: Nutzen Sie Tools wie Screaming Frog , um Ihre bestehende Website zu crawlen und alle URLs, Metadaten sowie aktuelle SEO-Probleme zu identifizieren. Das hilft dabei, eine vollständige Liste der Seiten zu erstellen, die für die Migration bewertet werden sollen.
- Analysedaten auswerten: Legen Sie mit Google Analytics und der Google Search Console einen Benchmark für aktuellen Traffic, Rankings und Kennzahlen zur Nutzerinteraktion fest. Notieren Sie zum Beispiel, dass die Startseite 10.000 Besuche pro Monat erhält und der Blog-Bereich 30 % des organischen Traffics ausmacht – das hilft dabei, die Seiten zu priorisieren, die auf die neue Domain übernommen werden sollen.
- Wertvollste Seiten identifizieren: Ermitteln Sie, welche Seiten die meisten Rankings, den höchsten Traffic und die meisten Conversions generieren, damit Sie diese bei der Migration priorisieren können. Wenn eine einzelne Produktseite zu 20 % zum Umsatz beiträgt, stellen Sie sicher, dass sie korrekt weitergeleitet wird, um ihren SEO-Wert zu erhalten.
- Bewerten Sie Ihre Inhalte: Gehen Sie die Liste aller Seiten Ihrer bestehenden Website durch und markieren Sie sie je nach Performance und Relevanz als „Behalten“, „Aktualisieren“ oder „Ausmustern“. So können Sie zum Beispiel ältere Seiten identifizieren, die Sie nicht mehr benötigen.

Schritt 2. Eine URL-Mapping-Strategie entwickeln
URL-Mapping ist vermutlich der wichtigste SEO-Schritt bei der Domain-Migration, da es für Suchmaschinen eine Verbindung zwischen Ihrer alten Domain und der neuen Domain herstellt. Richtig umgesetzt, ermöglicht es, die Linkkraft an die neue Website weiterzugeben.
- Eine neue Sitemap erstellen: Erstellen Sie mit Ihrem neuen Domainnamen eine logische Struktur Ihrer neuen Website und berücksichtigen Sie dabei alle Unterordner und URLs.
- Eine URL-Zuordnung erstellen: Listen Sie alle bestehenden URLs neben der neuen Sitemap auf, um eine präzise Weiterleitung sicherzustellen. Ordnen Sie zum Beispiel „OldBrand.com/product-page“ „NewBrand.com/product-page“ zu.
- Weiterleitungen von der alten zur neuen Domain planen: Richten Sie permanente 301-Weiterleitungen von alten URLs auf die neuen ein, um Linkkraft zu erhalten und Nutzer korrekt zu führen. So wird sichergestellt, dass „OldBrand.com/blog-post1“ nahtlos zu „NewBrand.com/blog-post1“ weiterleitet. Vermeiden Sie während der Migration 302-Weiterleitungen (temporär).
- Unnötige Seiten ausmustern: Wenn Sie im Website-Audit Seiten identifiziert haben, die Sie nicht mehr benötigen, lassen Sie sie nicht einfach „frei treiben“ – leiten Sie sie in den passendsten Unterordner weiter.
Schritt 3. Die neue Domain vorbereiten
Ein Teil der SEO-Arbeiten muss auf einer Staging-Website erfolgen (einer Sandbox-Version Ihrer neuen Website, die für Nutzer nicht sichtbar ist und auf der Sie den Launch vorbereiten können).
- Die neue Website einrichten: Entwickeln Sie die neue Website auf einem Staging-Server und stellen Sie sicher, dass sie auf „noindex“ gesetzt ist, um eine vorzeitige Indexierung zu verhindern. Verwenden Sie eine robots.txt-Datei, um Suchmaschinen daran zu hindern, die Staging-Website zu crawlen.
- Inhalte und Metadaten übertragen: Übertragen Sie die benötigten Inhalte, Meta-Titel und Beschreibungen korrekt, um SEO-Konsistenz zu gewährleisten.
- Auf die korrekte Nutzung von Canonical-Tags achten, die dazu dienen, eine Hauptseite innerhalb einer Reihe ähnlicher Seiten zu kennzeichnen – wenn Sie zum Beispiel einen Produktkategorie-Katalog mit 20 Seiten haben, hilft ein Canonical dabei, auf die bevorzugte Version einer Seite zu verweisen, um Probleme mit doppelten Inhalten zu vermeiden.
- Hreflang-Attribute einrichten für mehrsprachige Websites, damit Nutzern die richtige Länder- und Sprachversion Ihrer Website angezeigt wird.
- Optimieren Sie Ihre interne Verlinkungsstruktur , um verwaiste Seiten zu verhindern – also URLs, die weder von einer anderen Seite verlinkt werden noch selbst auf andere Seiten verweisen.

Schritt 4. Vor dem Launch testen
- Weiterleitungen prüfen: Testen Sie alle 301-Weiterleitungen, um zu bestätigen, dass sie ohne Weiterleitungsketten zu den richtigen neuen URLs führen. Verwenden Sie Tools wie Redirect Path, um Probleme zu identifizieren.
- Auf defekte Links prüfen: Nutzen Sie Crawling-Tools, um defekte Links (404-Code) innerhalb der neuen Website zu identifizieren und zu beheben. Stellen Sie sicher, dass alle internen Links auf die richtigen neuen URLs verweisen.
- Website-Geschwindigkeit bewerten: Bewerten und optimieren Sie die Ladezeiten der neuen Website mit Tools wie Google PageSpeed Insights, um die Nutzererfahrung und die SEO-Performance zu verbessern.
- Darstellung der Inhalte prüfen: Wenn Sie auf Ihrer neuen Domain neue Content-Templates verwenden, stellen Sie sicher, dass alle Inhalte korrekt dargestellt werden – ohne abgeschnittene Bereiche, Leerstellen oder Überlappungen.
Schritt 5. Launch
- DNS-Einstellungen aktualisieren: Passen Sie die DNS-Einstellungen (Domain Name System) so an, dass sie auf die neue Domain verweisen, um den Übergang zu ermöglichen. Stimmen Sie sich mit Ihrem Hosting-Anbieter ab, um Ausfallzeiten zu minimieren.
- XML-Sitemap einreichen: Hinterlegen Sie die aktualisierte Sitemap in der Google Search Console und bei den Bing Webmaster Tools, um die Indexierung zu beschleunigen. Stellen Sie sicher, dass die Sitemap die neue URL-Struktur widerspiegelt.
- Crawl-Aktivität überwachen: Behalten Sie Server-Logs im Blick, um sicherzustellen, dass Suchmaschinen die neue Website wie erwartet crawlen. Achten Sie auf erhöhte Aktivität von Googlebot auf der neuen Domain.
- Ein Audit nach dem Launch durchführen: Crawlen Sie etwa 24 Stunden nach dem Launch Ihre Live-Website und prüfen Sie sie auf Fehler.
Schritt 6. Monitoring nach der Migration
- Performance verfolgen: Vergleichen Sie Traffic, Rankings und Engagement nach der Migration mit den Benchmarks vor der Migration, um Probleme zu erkennen. Geraten Sie nicht in Panik, wenn Sie zunächst einen Performance-Rückgang sehen – wenn alles korrekt umgesetzt wurde, sollte sich Ihr Traffic in etwa vier Wochen erholen. Falls nicht, prüfen Sie die Google Search Console auf Fehler.
- Indexierbarkeit überwachen: Suchen Sie nach „site:NewBrand.com“ sowie „site:OldBrand.com“ , um zu prüfen, wie viele Seiten in Google erscheinen. Wenn alles korrekt umgesetzt wurde, sollte die erste Zahl steigen und sich Ihrer Sitemap annähern, während die zweite Zahl in Richtung null sinkt.
- 404-Fehler beheben: Prüfen Sie regelmäßig, ob „Seite nicht gefunden“-Fehler auftreten, und beheben Sie diese.
- Backlinks aktualisieren: Kontaktieren Sie externe Websites, die auf Ihre alte Domain verlinken, und bitten Sie um Aktualisierung auf die neuen URLs. Wenn zum Beispiel ein beliebter Blog auf „OldBrand.com/guide“ verlinkt, bitten Sie darum, den Link auf „NewBrand.com/guide“ zu ändern.

Schritt 7. Wartung nach der Migration
- Regelmäßige SEO-Audits durchführen: Planen Sie monatliche Crawls ein, um sicherzustellen, dass die Website stabil bleibt.
- Nutzer informieren: Informieren Sie Ihr Publikum über die Migration zur neuen Domain – über Blogbeiträge, Newsletter und soziale Medien –, um Transparenz und Vertrauen zu erhalten. Veröffentlichen Sie zum Beispiel einen Blogbeitrag mit dem Titel „Willkommen in unserem neuen Zuhause auf NewBrand.com“, in dem Sie die Änderung erklären.
- Indexierungsstatus überwachen: Nutzen Sie Tools wie die Google Search Console, um sicherzustellen, dass alle Seiten korrekt indexiert sind, und beheben Sie Auffälligkeiten. Prüfen Sie den Bericht „Abdeckung“ auf Fehler oder Warnungen.
FAQs
1. Beeinflusst eine Änderung des Domainnamens SEO?
Ja, eine Änderung des Domainnamens kann SEO beeinflussen, wenn sie nicht sorgfältig umgesetzt wird. Möglicherweise sehen Sie einen vorübergehenden Rückgang der Rankings, aber mit korrekten Weiterleitungen, aktualisierten Links und konsistenten Inhalten kann sich die Sichtbarkeit in der Suche erholen und sogar verbessern.
2. Steigern Domain-Migrationen den SEO-Traffic?
Domain-Migrationen können den SEO-Traffic erhöhen, wenn sie strategisch durchgeführt werden. Wenn Sie bei der Migration Ihre Website-Struktur aktualisieren, die Performance verbessern und bestehende SEO-Probleme beheben, kann das im Laufe der Zeit zu besseren Rankings führen.
3. Beeinflusst der Transfer einer Domain SEO?
Der Wechsel des Domain-Registrars beeinflusst SEO nicht. Wenn Sie jedoch den tatsächlichen Domainnamen oder Website-Inhalte ändern, wirkt sich das auf SEO aus. Achten Sie darauf, Weiterleitungen und Website-Struktur beizubehalten, um Rankings zu erhalten.
4. Was ist eine SEO-Migration?
Eine SEO-Migration ist der Prozess, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhalten, wenn eine Website größere Änderungen durchläuft – etwa beim Wechsel des Domainnamens, der Plattform oder bei einem Redesign. Dazu gehört eine technische Planung, um Traffic und Rankings nicht zu verlieren.
5. Wie übertrage ich SEO von einer Website auf eine andere?
Um SEO erfolgreich zu übertragen, richten Sie 301-Weiterleitungen ein, aktualisieren interne und externe Links, reichen Ihre Sitemap erneut ein und überwachen die Performance in der Google Search Console. Es hilft außerdem, Inhalte und Struktur konsistent zu halten, um Ihre Rankings zu bewahren.
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Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

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