Leitfaden zur Website-Migration – Kapitel 2: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Domain-Migration

  • von Ilona K.
Leitfaden zur Website-Migration – Kapitel 2: Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Domain-Migration

Inhaltsverzeichnis

  1. Schritt 1: Ziele und Zielsetzungen festlegen
  2. Schritt 2: Budget und Auswirkungen bewerten
  3. Schritt 3: Eine neue Domain sichern
  4. Schritt 4: Eine Migrationsstrategie wählen
  5. Schritt 5: Sichern Sie Ihre Daten 
  6. Schritt 6: DNS-Einträge aktualisieren
  7. Schritt 7: Alte URLs weiterleiten
  8. Schritt 8: Website- und E-Mail-Einstellungen aktualisieren
  9. Schritt 9: Starten, überwachen und testen
  10. Schritt 10: Eigentum an der alten Domain aufgeben 
  11. FAQs

Sorgfältige Planung und Risikobewertung machen vermutlich die Hälfte des Erfolgs jedes Website-Migrationsprojekts aus. Folgen Sie einem Schritt-für-Schritt-Prozess, damit Ihr Start reibungslos verläuft – mit einem umfassenden Website-Migrationsleitfaden von it.com Domains.

Zur kurzen Erinnerung: Bei einer Website-Migration wird die Website auf eine neue Plattform oder an einen neuen Ort verlagert oder es werden wesentliche Aktualisierungen an der zugrunde liegenden Technologie, Struktur oder dem Design vorgenommen. Im ersten Teil unseres dreiteiligen Migrationsleitfadens haben wir die Gründe für eine Website-Migration sowie die gängigsten Migrationstypen besprochen. Wenn Sie sich entschieden haben, mit der Migration fortzufahren, ist es entscheidend zu verstehen, was wann passiert – und wie Sie das Projekt umsetzen. 

Um einen Migrationsprozess zu veranschaulichen, haben wir ein Szenario für eine Domain-Migration ausgewählt – also das Übertragen aller relevanten Inhalte, Daten und Funktionen von einem Domainnamen auf einen anderen. 

Um diese Herausforderung zu meistern, nutzen Sie die 10-Schritte-Anleitung von it.com Domains und erstellen Sie einen detaillierten Plan mit Zeitachsen sowie Rollen und Verantwortlichkeiten.

Schritt 1: Ziele und Zielsetzungen festlegen

Die Ziele einer Domainnamen-Migration leiten sich aus den Gründen ab, die Sie überhaupt erst über ein Migrationsprojekt nachdenken ließen. Wechseln Sie zu einem neuen Registrar, konsolidieren Sie mehrere Domains oder migrieren Sie zu einer neuen TLD? Zur kurzen Erinnerung – Ihre Ziele lassen sich grob in technische Aspekte oder geschäftliche Gründe einteilen. Beispiele für Ziele einer Domain-Migration:

  • Ihr Markenimage verbessern.
  • Ihre Kennzahlen zur Suchmaschinenoptimierung verbessern.
  • Ihre Online-Infrastruktur vereinfachen.
  • Kosten senken – zum Beispiel, wenn Sie mehrere Domains zu einer zusammenführen oder einen Registrar wählen, der kostenlose Tools für DNS-Verwaltung, E-Mail-Hosting und andere Dienste anbietet.

Tipp: Verwenden Sie SMART-Ziele (spezifisch, messbar, erreichbar, relevant, terminiert) , damit Sie nicht nur verstehen, wie Erfolg aussieht, sondern ihn auch messen und die Wirkung allen geschäftlichen Stakeholdern belegen können.

Schritt 2: Budget und Auswirkungen bewerten

Eine Risikobewertung ist ein entscheidender Schritt jeder Migrationsplanung. Überlegen Sie, wie sich die Domain-Migration auf Ihre Website und Ihre geschäftliche Leistung auswirken wird – insbesondere im Hinblick auf:

  • Kosten und Ressourcen, die für den Abschluss des Projekts erforderlich sind.
  • Mögliche Ausfallzeiten der Website.
  • Auswirkungen auf die Nutzererfahrung.
  • Vorübergehender Verlust von Traffic und Umsatz.
  • Ressourcen, die nötig sind, um Ihre neue Domain im Vergleich zur alten bekannt zu machen.

Stellen Sie in diesem Schritt sicher, dass das Migrationsprojekt Ihr Unternehmen nicht finanziell ausblutet und dass Sie über ausreichende Ressourcen verfügen, um es abzuschließen – einschließlich Hardware, Software, Personalkosten sowie einem Pufferbudget für unvorhergesehene Ausgaben. 

Tipp: Erstellen Sie eine Budgetverbrauchsübersicht und aktualisieren Sie sie wöchentlich, um mögliche Lücken frühzeitig zu erkennen. Bewerten Sie die Auswirkungen nicht nur auf die Website, sondern auch auf andere Dienste – zum Beispiel E-Mail, digitale Kampagnen und Werbematerialien. 

Quelle: Unsplash

Schritt 3: Eine neue Domain sichern

Logisch – und doch manchmal ein übersehener Schritt. Wenn Sie bereits einen gewünschten Domainnamen gefunden haben, sichern Sie sich das Eigentum über einen seriösen Domain-Registrar. Stellen Sie sicher, dass der Domainname verfügbar ist und zu Ihren Marken- und SEO-Zielen passt – bei it.com Domains finden Sie zum Beispiel eine große Auswahl an kurzen, einprägsamen Namen mit der Endung .com. 

Tipp: Auch wenn Sie noch dabei sind, Ihre Website für die neue Domain neu aufzubauen, können Sie den Domainnamen kaufen und eine Domain parken , damit ihn Ihnen niemand wegschnappt.

Schritt 4: Eine Migrationsstrategie wählen

Zu den gängigen Strategien gehören:

  • Direkter Domain-Transfer: eine unkomplizierte Methode, um eine Domain zu einem neuen Registrar zu übertragen.
  • DNS-Änderungen: Aktualisierung von DNS- (Domain Name System-)Einträgen, damit sie auf neue Server verweisen.
  • Website-Weiterleitungen: Einrichten von Weiterleitungen, damit Nutzer auf die richtigen Seiten geführt werden.

Tipp: Wenn Sie zu einem neuen Hosting-Anbieter migrieren, müssen Sie wahrscheinlich Ihre DNS-Einträge aktualisieren, damit sie auf die IP-Adresse des neuen Servers verweisen.

Schritt 5: Sichern Sie Ihre Daten 

Erstellen Sie ein vollständiges Backup Ihrer Website, einschließlich Domain-Einstellungen, DNS-Einträgen und Website-Dateien. Das dient als Sicherheitsnetz, falls Probleme auftreten.

Tipp: Bewahren Sie Ihr Backup an einem sicheren, externen Ort auf.

Quelle: Pexels

Schritt 6: DNS-Einträge aktualisieren

Aktualisieren Sie Ihre DNS-Einträge, damit sie auf die neuen Server oder den neuen Registrar verweisen. Das ist ein entscheidender Schritt, da es bis zu 48 Stunden dauern kann, bis sich DNS-Änderungen weltweit verbreitet haben. Wenn Sie zu einem neuen Hosting-Anbieter migrieren, müssen Sie Ihre Nameserver so anpassen, dass sie auf die DNS-Server des neuen Anbieters zeigen.

Tipp: Überwachen Sie den Status der DNS-Verbreitung mit einem Tool zur Prüfung der DNS-Propagation .

Schritt 7: Alte URLs weiterleiten

Weiterleiten bedeutet, jeder (oder den meisten) Seiten Ihrer alten Domain eine entsprechende Seite auf der neuen Domain zuzuordnen und eine Verbindung zwischen beiden herzustellen. So landet ein Nutzer, der eine Seite Ihrer alten Domain gespeichert hat, beim Anklicken automatisch auf Ihrer neuen Domain.

Richten Sie permanente (301-)Weiterleitungen von alten URLs auf die neuen ein, um eine nahtlose Nutzererfahrung sicherzustellen und 404-Fehler (nicht gefunden) zu vermeiden. Wenn Sie diesen entscheidenden Schritt auslassen, kann das zu Folgendem führen:

  • Die alte Domain gibt in den Suchergebnissen keine Autorität an Ihre neue Domain weiter – mit anderen Worten: Google behandelt Ihre neue Domain als komplett neu, obwohl Ihre alte Domain die über die Zeit aufgebaute thematische Autorität in Ihrer Branche hätte übertragen können. 
  • Die alte Domain existiert parallel zur neuen und verwirrt Nutzer.
  • Alle Seiten der alten Domain leiten auf die Startseite der neuen Domain weiter, sodass die Chance vertan wird, Autorität auf Seitenebene zu übertragen.

Tipp: Testen Sie Ihre Weiterleitungszuordnung in der Testumgebung, um Fehler frühzeitig zu entdecken.

Schritt 8: Website- und E-Mail-Einstellungen aktualisieren

Aktualisieren Sie die Konfigurationsdateien Ihrer Website, Datenbankeinstellungen und andere relevante Informationen, damit sie die neue Domain oder den neuen Server widerspiegeln. Aktualisieren Sie außerdem Ihre E-Mail-Einstellungen – einschließlich MX-Einträgen und Konfigurationen in E-Mail-Clients –, um eine reibungslose Zustellung sicherzustellen.

Tipp: Informieren Sie Ihre E-Mail-Kontakte über die Domain-Migration, um Verwirrung zu vermeiden.

Schritt 9: Starten, überwachen und testen

Führen Sie direkt nach dem Start eine gründliche Prüfung der Website durch – einschließlich der wichtigsten Funktionen, Indexierungseinstellungen, Darstellung der Inhalte und anderer Punkte, die die Nutzererfahrung beeinträchtigen könnten. Überwachen Sie Ihre Website anschließend engmaschig, um Probleme zu erkennen und zu beheben. Google Search Console und Bing Webmaster Tools helfen Ihnen, den Fortschritt zu verfolgen, während Ihre neue Domain in den Suchergebnissen an Leistung gewinnt. 

Tipp: Nutzen Sie die Site-Suche von Google (site:yourolddomain.com), um zu prüfen, ob Ihre alte Domain nach der Migration noch in den Suchergebnissen indexierbar ist. Wenn Sie alles korrekt eingerichtet haben, sollte sie innerhalb weniger Wochen aus den Suchergebnissen verschwinden, während Ihre neue Domain übernimmt. 

Quelle: Unsplash

Schritt 10: Eigentum an der alten Domain aufgeben 

Sobald die Migration abgeschlossen ist und der gesamte Traffic auf die neue Domain weitergeleitet wird, geben Sie das Eigentum an der alten Domain auf. Das können Sie über Ihren Domain-Registrar erledigen.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass alle Dienste und Konten, die mit der alten Domain verknüpft sind, übertragen oder gekündigt werden, bevor Sie das Eigentum aufgeben.

Eine Domain-Migration ist am erfolgreichsten, wenn sie mit einer soliden SEO-Validierung kombiniert wird. Im dritten Kapitel unseres Leitfadens zur Website-Migration stellen wir Ihnen eine praktische SEO-Checkliste zur Verfügung, mit der Sie eine Domain-Migration sicher umsetzen können.

FAQs

1. Was ist eine Domain-Migration?

Eine Domain-Migration ist der Prozess, bei dem Ihre Website von einem Domainnamen auf einen anderen umzieht. Dazu gehören das Weiterleiten von URLs, das Aktualisieren von Links und das Sicherstellen, dass Suchmaschinen die Änderung erkennen, ohne dass Sie Traffic oder Rankings verlieren.

2. Wie migriert man eine Domain zu einer anderen?

Um eine Domain zu migrieren, richten Sie 301-Weiterleitungen von alten URLs auf die neuen ein, aktualisieren interne Links, informieren die Google Search Console und überwachen die SEO-Performance. Sorgfältige Planung hilft, Autorität und Sichtbarkeit Ihrer Website zu erhalten.

3. Wird meine Website während eines Domain-Transfers ausfallen?

Nein, Ihre Website sollte während eines Domain-Transfers nicht ausfallen, wenn alles korrekt eingerichtet ist. Stellen Sie sicher, dass Ihre neue Domain live ist und vollständig konfiguriert wurde, bevor Sie umschalten, um Ausfallzeiten zu vermeiden.

4. Wie wird eine Domain übertragen?

Ein Domain-Transfer umfasst das Umziehen Ihres Domainnamens von einem Registrar zu einem anderen oder den vollständigen Wechsel Ihrer Domain. Dazu müssen Sie die Domain entsperren, einen Autorisierungscode erhalten und dem Transferprozess Ihres Registrars folgen.

5. Wie lange dauert eine Domain-Migration?

Die technische Migration kann – je nach DNS-Propagation und Plattform-Einrichtung – einige Stunden bis ein paar Tage dauern. Bis sich SEO und Sichtbarkeit vollständig erholen, können mehrere Wochen vergehen; daher ist es wichtig, die Performance während des gesamten Prozesses zu überwachen.

Wie geht man komplexe Projekte an, die Ihre Website verbessern sollen? Besuchen Sie den Blog von it.com Domains und kontaktieren Sie uns in den sozialen Medien.

Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

Ilona K.
Ilona K.
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