Leitfaden zur Website-Migration – Kapitel 1: Arten von Website-Migrationen
- von Ilona K.

Inhaltsverzeichnis
Eine Website-Migration kann ein einschüchternder Prozess sein – voller Fallstricke, wenn sie nicht korrekt umgesetzt wird. Erfahren Sie, wie Sie einen reibungslosen Übergang sicherstellen, der Ihre Online-Präsenz und Ihre SEO-Rankings bewahrt – mit einem umfassenden Leitfaden zur Website-Migration von it.com Domains.
Ähnlich wie beim Umzug oder der Auswanderung in ein anderes Land ist die Migration einer Website keine leichte Aufgabe und erfordert sorgfältige Planung sowie ein systematisches Vorgehen. Aber keine Sorge – wir helfen Ihnen dabei! In unserem dreiteiligen Leitfaden zur Website-Migration behandeln wir:
- Warum und wann eine Website migriert werden sollte: typische Migrationstypen,
- Website-Migrationsplan: Was wann passiert,
- SEO-Checkliste für die Website-Migration: so sichern Sie Rankings und Traffic ab.
Kapitel 1 dreht sich ganz um die Grundlagen der Website-Migration. Wenn Ihnen also geraten wird, Ihre Website zu migrieren, oder wenn Sie Ihre Prioritäten in der Webentwicklung für das nächste Jahr bewerten, erfahren Sie, warum und wann eine Website-Migration erforderlich sein kann.
Was ist eine Website-Migration?
Bei einer Website-Migration wird eine Website auf eine neue Plattform oder an einen neuen Ort verlagert oder es werden wesentliche Änderungen an der zugrunde liegenden Technologie, Struktur oder am Design vorgenommen – mit dem Ziel, Ihre Online-Präsenz zu verbessern und die Interaktion der Nutzer mit Ihrer Website zu optimieren.
Laut Ahrefs verlieren mehr als 65 % der Websites unmittelbar nach einer Migration organischen Traffic, und knapp 30 % erholen sich ohne korrigierende SEO-Maßnahmen nie wieder vollständig. Google selbst bestätigt, dass selbst „kleine“ Änderungen – URLs, interne Verlinkung oder Website-Struktur – Rankings vorübergehend beeinträchtigen können, wenn Signale nicht korrekt übertragen werden.
Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Performance gestiegen. Core Web Vitals beeinflussen auch 2025 weiterhin die Rankings, und 53 % der Nutzer verlassen Seiten, die länger als 3 Sekunden zum Laden brauchen, so Google. Das bedeutet: Migrationen, die durch Geschwindigkeit, Skalierbarkeit oder Plattform-Upgrades getrieben sind, werden zunehmend unvermeidlich – sind aber auch risikoreicher, wenn sie schlecht umgesetzt werden.
Es gibt auch eine wirtschaftliche Perspektive. Gartner prognostiziert, dass 2026 über 50 % der digitalen Erlebnisse KI-gestützte Suche und Entdeckung beinhalten werden, wodurch die Abhängigkeit von der klassischen Suche mit „blauen Links“ sinkt. Das macht eine saubere Website-Architektur, klare Domain-Signale und technisch solide Migrationen wichtiger denn je – insbesondere beim Wechsel von Plattformen, Domains oder Top-Level-Domains. Kurz gesagt: Website-Migrationen sind nicht nur technische Projekte. Sie sind geschäftskritische Transformationen, die Sichtbarkeit, Umsatz und den langfristigen Markenwert direkt beeinflussen. Die Gründe für eine Migration lassen sich in zwei Kategorien einteilen.

Technische Probleme
Die häufigsten Gründe, eine Migration zu starten. Wenn Ihre Website technisch nicht solide ist, ist sie wie ein Haus ohne Fundament, das jederzeit einstürzen kann.
- Veraltete Technologie: Der Einsatz veralteter Plattformen oder Programmiersprachen kann zu Sicherheitslücken, Kompatibilitätsproblemen und einer schlechten Nutzererfahrung führen.
- Performance-Probleme: Lange Ladezeiten und häufige Abstürze können die Nutzerbindung sowie die Rankings in Suchmaschinen negativ beeinflussen.
- Skalierbarkeit: Wenn eine Website mit steigenden Besucherzahlen oder wachsenden Datenmengen nicht zurechtkommt, kann eine Migration auf eine leistungsfähigere Plattform notwendig sein.
- Sicherheitslücken: Ältere Websites können bekannte Sicherheitslücken aufweisen, die von Hackern ausgenutzt werden können.
- Systemintegration: Möglicherweise wird eine neue Website benötigt, um geschäftskritische Systeme oder Software zu integrieren – zum Beispiel, wenn Sie von Nicht-E-Commerce auf E-Commerce umstellen.
Geschäftliche Gründe
Selbst wenn Ihre Technik steht, kann eine Migration aus geschäftlichen Gründen nötig sein, zum Beispiel:
- Rebranding: Eine Migration kann eine hervorragende Gelegenheit sein, die Online-Präsenz einer Marke aufzufrischen und sie an eine neue Identität anzupassen – etwa durch einen neuen Domainnamen.
- Verbesserte Nutzererfahrung: Eine neue Website kann eine bessere Nutzererfahrung bieten und so zu mehr Interaktion und Conversions führen.
- Verbesserte SEO: Eine gut strukturierte und optimierte Website kann die Suchmaschinen-Rankings verbessern und mehr organischen Traffic bringen.
- Kostensenkung: In manchen Fällen kann die Migration auf eine andere Plattform, Domain oder einen anderen Hosting-Anbieter Kosten einsparen.
- Expansion in neue Märkte: Eine Website-Migration kann ein Weg sein, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen oder in neue geografische Regionen zu expandieren.

Bevor Sie einen Migrationsprozess starten, analysieren Sie gründlich, warum Sie ihn durchführen (und ob er sich vermeiden lässt). Dieser Prozess bindet in der Regel erhebliche Ressourcen und ist mit Risiken verbunden, zum Beispiel:
- Website-Ausfallzeiten,
- Funktionsverlust,
- Fehler und Bugs,
- Verlust von Such-Rankings, Traffic und Umsatz,
- Bedarf an weiteren Investitionen.
Wenn Sie Ihre Migrationsziele klar definieren und die potenziellen Auswirkungen bewerten, können Sie während des gesamten Prozesses fundierte Entscheidungen treffen und mögliche Risiken reduzieren.
10 Arten der Website-Migration
Wichtig ist: „Website-Migration“ ist ein Oberbegriff, der einen oder mehrere Prozesse umfasst, die Ihre Website beeinflussen. Bevor Sie die Migration starten, setzen Sie sich mit Ihrem Team zusammen und verschaffen Sie sich ein klares Bild davon, welche Änderungen die Website durchlaufen wird.
- Template- oder Theme-Wechsel. Wahrscheinlich der unkomplizierteste Prozess: Eine sogenannte „Design-Migration“ umfasst die Aktualisierung des visuellen Designs einer Website durch den Wechsel zu einem neuen Template oder Theme. Das ist möglich, ohne viel an der Infrastruktur zu verändern; dennoch können Ressourcen nötig sein, um Inhalte zu erstellen oder anzupassen, damit sie zu den neuen Themes passen. Das Risiko kann in einer fehlerhaften Darstellung von Inhalten liegen.
- Wechsel des Hosting-Anbieters. Eine weitere Variante ohne größere strukturelle Änderungen: Dabei wird eine Website von einem Hosting-Anbieter zu einem anderen umgezogen – häufig aus Kosten-, Performance- oder Supportgründen. Der Wechsel zu einem neuen Hoster kann Ihre Website insgesamt schneller machen, insbesondere wenn sie wächst; ein Risiko sind hier jedoch vorübergehende Ausfallzeiten.
- Neuer Server. Dieser Migrationstyp umfasst die Verlagerung einer Website auf einen anderen Server – oft, um Performance, Skalierbarkeit oder Sicherheit zu verbessern. Website-Ausfallzeiten oder Datenverlust sind die zwei typischen Risiken in diesem Szenario.
- Datenmigration. Häufig als Teil eines größeren Migrationsprojekts oder gelegentlich als eigenständige Migration durchgeführt: Dabei werden Daten von einer Datenbank oder einem Speichersystem in ein anderes übertragen. Das Hauptrisiko ist ein teilweiser oder vollständiger Datenverlust sowie ein vorübergehender Funktionsverlust – zum Beispiel die Nichtverfügbarkeit eines Produktkatalogs.
- Wechsel des CMS (Content Management System). Wenn Ihr aktuelles CMS Ihr Unternehmenswachstum bremst und wichtige Funktionen nicht bietet (zum Beispiel: Ihre Website basiert auf einem einfachen WordPress, Sie benötigen jetzt aber eine individuelle E-Commerce-Funktionalität), können Sie auf ein neues CMS umsteigen, das besser zu Ihren Anforderungen passt. Ein häufiges Risiko ist der Zeitaufwand, der für die Inhaltsübertragung und die Schulung Ihres Teams im neuen CMS erforderlich ist.
- Verschieben/Zusammenführen von Website-Bereichen. An diesem Punkt geht es tiefer in die Umstrukturierung. Wenn Sie zum Beispiel Ihren Blog von einer Subdomain in einen Unterordner verschieben, bestimmte Bereiche innerhalb derselben Domain-Hierarchie zusammenführen oder entfernen möchten, ist das der Migrationstyp, mit dem Sie es zu tun haben. Ein Risiko ist hier der Verlust wertvoller Inhalte, die Website-Traffic bringen.
- Änderung der Informationsarchitektur. In der frühen Phase eines Unternehmens haben Sie möglicherweise alle Website-Inhalte auf Seiten unterhalb der Startseite platziert – oder sich sogar für eine One-Pager-Website entschieden. Mit dem Wachstum kann es sinnvoll sein, eine umfassendere Website-Struktur mit Subdomains und Unterordnern aufzubauen und die wachsenden Inhalte auf eine neue Architektur zu migrieren. Ein Risiko ist die schlechtere Auffindbarkeit zentraler Inhaltselemente, die nicht mehr direkt von der Startseite aus erreichbar sind.
- HTTP zu HTTPS. Ein heikler, aber notwendiger Schritt. Wenn Ihre Website noch über HTTP läuft, wird dringend empfohlen, vom Standardprotokoll HTTP auf das sicherere HTTPS umzusteigen – typischerweise, um sensible Daten zu schützen und die Suchmaschinen-Rankings zu verbessern. Sie riskieren eine vorübergehende doppelte Indexierung Ihrer Website in den Suchergebnissen, aber das ist beherrschbar, und die Verschlüsselung der Nutzerdaten wird von Google ausdrücklich empfohlen.
- Wechsel der TLD (Top-Level-Domain). Wenn Sie Ihr Unternehmen in ein anderes Land verlagern oder sich für eine nicht länderspezifische Domain mit einer .com- oder .it.com -Endung entscheiden, ist eine Migration auf eine neue TLD erforderlich. Dabei werden alle Inhalte und Funktionen auf eine neue Domain übertragen und die Website so angepasst, dass sie unterschiedliche geografische Märkte bedient. Oft sind dafür Übersetzungen, kulturelle Anpassungen und die Berücksichtigung lokaler Vorschriften nötig.
- Änderung des Domainnamens. Diese größte Veränderung erfolgt häufig nach einem Rebranding, einer Neuausrichtung des Geschäfts, starkem Wachstum oder einer Übernahme. Wenn Sie Ihr Unternehmen zum Beispiel mit einem langen, schwer zu merkenden Domainnamen gestartet haben und nun auf it.com Domains eine kurze, einprägsame Domain gefunden haben, die zu Ihrem Unternehmen passt, brauchen Sie diese Migration. Sie müssen alle relevanten Inhalte von einem Domainnamen auf den anderen übertragen und die alten Inhalte korrekt weiterleiten oder stilllegen.
Ihr Projekt kann eine oder mehrere Änderungen aus der Liste oben umfassen. Im nächsten Kapitel unseres Leitfadens zur Website-Migration besprechen wir, wie Sie den richtigen Prozess und die passenden Tools etablieren, um eine Website-Migration sauber umzusetzen.
FAQs
Was gilt als Website-Migration?
Eine Website-Migration ist jede wesentliche Änderung, die beeinflusst, wie Nutzer oder Suchmaschinen auf Ihre Website zugreifen. Dazu zählen Domain- oder TLD-Wechsel, ein CMS-Plattformwechsel, eine Umstrukturierung der URLs, der Umzug auf HTTPS, Hosting-Wechsel oder groß angelegte Redesigns.
Ist ein Domainnamen- oder TLD-Wechsel die riskanteste Art der Migration?
Ja. Bei Domain- und TLD-Migrationen müssen alle Autoritätssignale an einen neuen Ort übertragen werden. Ohne präzise Weiterleitungen, aktualisierte interne Verlinkung und eine saubere Indexierung bergen sie das höchste Risiko für den Verlust von Traffic und Umsatz.
Brauche ich SEO-Unterstützung während einer Website-Migration?
Sehr empfehlenswert. SEO-Input ist entscheidend vor, während und nach der Migration – von Referenzwerten und einem Weiterleitungsplan bis zur Überwachung nach dem Livegang. Viele Traffic-Verluste entstehen, weil SEO als Korrektur nach dem Livegang behandelt wird statt als zentraler Arbeitsstrang.
Sollte ich alles auf einmal migrieren oder in Phasen?
Das hängt vom Umfang und von Ihrer Risikotoleranz ab. Kleinere Websites profitieren oft von einem einzigen, kontrollierten Livegang. Große oder geschäftskritische Plattformen können das Risiko reduzieren, indem sie in Phasen migrieren – zum Beispiel zuerst Inhaltsbereiche, dann Commerce oder internationale Seiten.
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Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

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