Googles KI-Falle vermeiden: 5 clevere Einsatzmöglichkeiten von KI für Ihre Website-Inhalte
- von Ilona K.

Inhaltsverzeichnis
- Neue Ideen anstoßen … aber gezielt auswählen, was sich lohnt
- Ein Gerüst bauen … und dann den Feinschliff hinzufügen
- Zahlen auswerten … aber die Geschichte erzählen
- Personalisierung in großem Maßstab … aber nicht auf Kosten der Qualität
- Übersetzen & untertiteln … aber mit Sorgfalt lokalisieren
- So bleiben Sie bei Google auf der sicheren Seite
Googles menschliche Qualitätsbewerter wurden angewiesen, KI-generierte Inhalte zu erkennen – und wenn sie den Verdacht haben, dass eine Seite vollständig maschinell erstellt wurde, ohne Mehrwert für Nutzer oder ohne Originalität, vergeben sie die niedrigste Qualitätsstufe. Bedeutet das, dass Sie bei der Planung und Erstellung von Website-Inhalten keine KI verwenden sollten?
Laut den neuen Google-Richtlinien kann ein Inhalt als minderwertig bewertet werden, wenn er vollständig oder nahezu vollständig (das betrifft auch Text, Bilder, Audio, Videos usw.) „kopiert, paraphrasiert, eingebettet, automatisch oder KI-generiert oder aus anderen Quellen erneut veröffentlicht“ wurde – mit wenig bis gar keinem Aufwand, wenig bis gar keiner Originalität und wenig bis gar keinem zusätzlichen Mehrwert für die Besucher der Website.
Niedrig bewertete Inhalte haben geringere Chancen, in den Google-Suchergebnissen weit oben zu erscheinen – das heißt, Sie verpassen die Möglichkeit, wertvollen organischen Traffic zu gewinnen. Im schlimmsten Fall kann es, wenn Inhalte von anderen Websites plagiiert wurden, zu einer algorithmischen Strafe kommen – oder dazu, dass eine Website aus den Suchergebnissen verschwindet.
Heißt das, dass KI zum Feind guter Suchmaschinenoptimierung geworden ist? Nicht unbedingt. Google erinnert Website-Betreiber damit daran, dass der Nutzen für die Nutzer an erster Stelle steht und KI verantwortungsvoll in Kombination mit menschlicher Expertise eingesetzt werden sollte, um Authentizität zu gewährleisten.

Auf Basis unserer Erfahrung sind hier fünf Bereiche, in denen Sie KI einsetzen können, um überzeugende Website-Inhalte zu erstellen – und was Sie unter menschlicher Aufsicht behalten sollten –, um nicht in Googles Strafzone zu geraten.
Neue Ideen anstoßen … aber gezielt auswählen, was sich lohnt
Was KI gut kann
Sie starren auf eine leere Seite? KI-Tools können in kurzer Zeit jede Menge Themen, Schlüsselwörter und Fragen generieren und so bei der Ideenfindung helfen. Wenn Ihr Unternehmen Cloud-Sicherheitslösungen anbietet, könnte KI Themen vorschlagen wie „Best Practices für Zugriffskontrolle in der Cloud“, „neue Bedrohungen in serverlosen Umgebungen“ oder „wie man eine Zero-Trust-Architektur aufbaut“. Wenn sie gut auf den Tonfall Ihrer Marke trainiert ist – zum Beispiel über die Funktion „Projects“ von ChatGPT –, kann KI die Ideen außerdem so anpassen, dass sie besser zur Marke passen.
Was Menschen übernehmen sollten
Fachleute in Ihrem Unternehmen wissen in der Regel deutlich besser, welche geschäftlichen Prioritäten sich gerade ändern, welche neuen Schwerpunkte hinzukommen (zum Beispiel, wenn Sie eine Kampagne starten, die sich an Backend-Entwickler richtet) oder welche Marktbesonderheiten zu beachten sind. Die strategische Ausrichtung festzulegen ist der Punkt, an dem echte Praxiserfahrung glänzt: Darauf aufbauend kann ein Content-Stratege die KI anleiten und trainieren, um gezieltere Ideen zu liefern, die zu den Geschäftsanforderungen passen. Anders gesagt: Lassen Sie KI das Brainstorming befeuern, aber überlassen Sie die Strategie den Menschen.

Ein Gerüst bauen … und dann den Feinschliff hinzufügen
Was KI gut kann
Sobald Sie ein Thema gewählt haben, können Sie KI nutzen, um eine klar strukturierte Gliederung für eine Landingpage zu erstellen. KI kann Inhalte gut in Zwischenüberschriften und Abschnitte aufteilen, schlüsselwortoptimierte Meta-Tags generieren und ein grundlegendes HTML-Markup entwerfen. Das spart Ihren Redakteuren viele Stunden Formatierungsarbeit. Wenn Sie der KI außerdem etwas „Substanz“ mitgeben – einzigartige Statistiken, konkrete Fallstudien oder den gewünschten Blickwinkel –, kann sie daraus schnell einen Entwurf für eine Storyline machen, etwa: „Unser Kunde hat Sicherheitsvorfälle um 40 % reduziert – hier sind 5 konkrete Schritte, die Sie umsetzen können.“
Was Menschen übernehmen sollten
Eine generische Gliederung reicht nicht aus, um Nutzer zu überzeugen, die auf Ihre Website kommen – sie kommen wegen einer Geschichte, die nur Ihre Marke erzählen kann. Häufig wirkt KI-Text standardisiert und wie aus der Vorlage, ohne die „Würze“ menschlichen Storytellings, die für wirklich fesselnde Inhalte entscheidend ist. Damit Ihre Geschichte greifbar wird, sollte ein erfahrener Redakteur einen KI-Entwurf überarbeiten und die Markenerzählung einweben – und darauf achten, dass der Text (auch bei Prüfungen durch Tools wie Undetectable AI) nicht künstlich oder unnatürlich wirkt.

Zahlen auswerten … aber die Geschichte erzählen
Was KI gut kann
KI kann große Berichte oder Dateien mit Daten schnell verarbeiten und die wichtigsten Punkte zusammenfassen. Sie brauchen eine schnelle Übersicht über die „häufigsten Sicherheitsvorfälle im April“ oder „wiederkehrende Themen in Kundensupport-Berichten“? KI liefert Ihnen das.
Was Menschen übernehmen sollten
Zahlen allein bewegen selten etwas – der eigentliche Mehrwert für den Nutzer entsteht durch einen Fachmann, der diese Zahlen einordnet und daraus eine Erzählung macht. Ergänzen Sie ein oder zwei Zitate eines Fachexperten, um den Daten mehr Anschaulichkeit zu geben. Genau diese interpretierende Ebene ist es, die Googles Qualitätsbewerter – und Ihre Leser – als „Fachkompetenz“ und „Vertrauenswürdigkeit“ bewerten.
Personalisierung in großem Maßstab … aber nicht auf Kosten der Qualität
Was KI gut kann
Das Erstellen von personalisierten E-Mail-Betreffzeilen, Anzeigentexten oder Produktbeschreibungen ist ein perfekter Anwendungsfall für KI-Tools. Sie können A/B-Testgruppen aufsetzen und Botschaften sowie Inhalte anhand von Nutzersegment, bisherigem Verhalten oder Geolokalisierung anpassen.
Was Menschen übernehmen sollten
Wenn Inhalte in großer Menge generiert werden, gerät der Tonfall leicht aus dem Ruder. Vielleicht verwendet eine Anzeigenvariante einen markenrechtlich geschützten Begriff falsch, oder eine Betreffzeile klingt in manchen Märkten holprig. Ein Marketingfachmann erkennt potenzielle Probleme bei Rechtskonformität oder kulturellen Feinheiten und sorgt dafür, dass die Inhalte markenkonform bleiben.
Übersetzen & untertiteln … aber mit Sorgfalt lokalisieren
Was KI gut kann
Maschinelle Übersetzung und automatische Untertitelung sind inzwischen enorm weit. Sie können Ihre Blogbeiträge und Landingpages in Sekunden in ein halbes Dutzend Sprachen übertragen oder automatisch Videountertitel erzeugen, um eine Website in einem neuen Markt oder in einer neuen Sprache zu starten.
Was Menschen übernehmen sollten
Wenn Sie Ihre Inhalte wirklich für neue Märkte lokalisieren möchten, müssen Sie über eine wörtliche Übersetzung hinausgehen, damit der Text nicht steif oder irreführend wirkt. Muttersprachler passen Redewendungen und Humor, regionale Bezüge und sogar Formatierungskonventionen (Datum, Währung) an. Menschliche Übersetzer mit lokalem Know-how sorgen dafür, dass Ihre Inhalte kulturell überzeugen.

So bleiben Sie bei Google auf der sicheren Seite
- Selbst wenn ein KI-Entwurf makellos wirkt: Machen Sie einen Faktencheck, passen Sie den Text an Ihre Zielgruppe an und verweben Sie den Tonfall Ihrer Marke.
- Heben Sie Ihre Inhalte mit Fallstudien, Kundenbewertungen, Expertenzitaten, Umfragedaten oder Team-Interviews hervor – alles, was Ihre Expertise aus der Praxis zeigen kann.
- Ein Hinweis wie „Mit KI recherchiert und von unseren Experten geprüft“ schafft Vertrauen, besonders wenn Sie in Branchen wie Recht oder Gesundheitswesen arbeiten. Tatsächlich haben Plattformen wie Apple News und Meta spezifische Richtlinien, KI-generierte Inhalte zu kennzeichnen, um Nutzer nicht in die Irre zu führen.
- Googles Qualitätsbewerter suchen nach hilfreichen Inhalten – solche, die entstehen, wenn eine Marke mehr zu sagen hat als das, was online ohnehin schon steht. Fragen Sie sich vor der Veröffentlichung: „Bringt das eine neue Perspektive, frische Daten oder Informationen, die Nutzer noch nicht kennen?“ Wenn die Antwort nein ist, überdenken Sie den Abschnitt oder streichen Sie ihn.
- Behalten Sie Leistungskennzahlen im Blick und verfeinern Sie sowohl Ihre KI-Prompts als auch Ihre Prozesse zur Inhaltserstellung. Wenn eine Seite schlecht abschneidet, überarbeiten Sie sie und veröffentlichen Sie sie erneut.
Zusammengefasst: Googles neue Richtlinien sollen KI-gestütztes Schreiben nicht bestrafen. Google betont vielmehr, dass sie hochwertige Inhalte belohnen, unabhängig davon, wie sie erstellt wurden. Die neuen Richtlinien sind also vor allem ein Aufruf zu einem ausgewogenen Ansatz, damit Nutzer hilfreiche Inhalte finden. Wenn KI die Fleißarbeit übernimmt und Ihre Content-Spezialisten ihre Expertise einbringen, vermeiden Sie nicht nur eine Herabstufung durch Google, sondern erstellen auch ansprechende Website-Inhalte.
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Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

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