Branchennachrichten kompakt: Mai 2025
- von Ilona K.

Inhaltsverzeichnis
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Willkommen zu unserem monatlichen Überblick über Branchenneuigkeiten. Entdecken Sie neue Online-Trends und Neuigkeiten aus der Domain-Branche, um auf dem Laufenden zu bleiben. Hier ist die Zusammenfassung für Mai 2025.
Afternics Keyword-Report: „IT“ zurück in den Top 20
Afternic, der Domain-Marktplatz, hat sein monatliches Ranking der meistgefragten Keywords in verkauften Domainnamen veröffentlicht. Für März 2025 sind die Ergebnisse eindeutig: „AI“ (künstliche Intelligenz) hat sich erneut den Spitzenplatz gesichert – diesmal mit einem noch deutlich größeren Vorsprung. Diese Dominanz unterstreicht den unangefochtenen Status von KI als führende technologische Kraft.

Einige interessante Veränderungen in den Top 20 sind:
- Zum ersten Mal ist das Wort „hub“ in das Ranking eingestiegen – ein Hinweis auf das wachsende Interesse an Domains für Plattformen, Kompetenzzentren oder Communities.
- „tech“, das im Februar noch auf Platz sechs lag, ist dagegen nun aus der Liste verschwunden.
- Auffällig ist außerdem, dass „IT“ in die Top 10 zurückgekehrt ist, nachdem es im Februar fehlte. Derzeit sind fünf verwandte Keywords im Ranking vertreten („AI“, „IT“, „services“, „online“, „hub“).
Warum ist das wichtig? Keywords in Domainnamen sind ein wirkungsvolles Mittel, um die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern und die Markenidentität zu stärken. Die anhaltende Popularität von „AI“ unterstreicht das enorme Potenzial des Sektors der künstlichen Intelligenz und der breiteren IT-Branche.
Wer solche Trends über Afternic im Blick behält, kann lukrative Chancen für Domainregistrierungen und den Aufbau passender Dienstleistungen frühzeitig erkennen.
Quelle: Domain Name Wire
Versuch einer betrügerischen Übernahme der Premium-Domain KS.com
Die WIPO (Weltorganisation für geistiges Eigentum) hat einen betrügerischen Domainstreit aufgedeckt. Knowledge Systems, das sich als führendes Softwareunternehmen ausgab, reichte eine Beschwerde ein, um die Domain KS.com von Robert Akscyn zu übernehmen. Akscyn, ein KI-Experte und Mitentwickler von Hypertext-Programmen an der Carnegie Mellon, wurde beschuldigt, die Domain gestohlen zu haben.
Die WIPO prüfte den Fall jedoch sorgfältig und stellte zahlreiche Widersprüche in den von Knowledge Systems vorgelegten Informationen fest – bei Unternehmensdaten, E-Mail-Adressen, Namen sowie bei den Inhalten der LinkedIn-Seite und der Datierung der gefälschten E-Mails (die vor dem angeblichen „Diebstahl“ lagen). Die WIPO wies die Beschwerde einstimmig zurück und stufte sie als klaren Versuch ein, die Domain in böser Absicht an sich zu bringen.
Dieser Fall verdeutlicht eine wichtige Besonderheit der UDRP (Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy): Obwohl sie genutzt werden kann, um tatsächlich gestohlene Domains zurückzuholen, öffnet sie zugleich Betrügern Tür und Tor. Der wichtigste Schutz für rechtmäßige Inhaber besteht darin, Beschwerden niemals zu ignorieren und stets zu reagieren, indem man Eigentumsnachweise vorlegt.
Warum ist das wichtig? Dieser Vorfall ist ein Weckruf und zeigt, wie entscheidend der Schutz zentraler Domain-Assets ist. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich jedoch verhindern, dass Betrüger sich Domains unter den Nagel reißen. Erstens: Wenden Sie sich an die WIPO, die versucht, jeden Fall sorgfältig zu prüfen und die Hintergründe aufzuklären. Zweitens können Sie den Domainnamen als Marke eintragen lassen.
Quelle: Domain Name Wire
Google startet KI-Modus in der Suche
Google hat einen neuen experimentellen Suchmodus eingeführt, den „AI Mode“, auf der Entwicklerkonferenz Google I/O. Er ist in den USA ab dem 28. Mai 2025 verfügbar. Dieser neue Suchmodus kann von Nutzern manuell aktiviert werden. Anders als die klassische Suche ähnelt er eher dem Erlebnis mit einem KI-Chatbot und ist für komplexe Anfragen gedacht, die eine tiefgehende Analyse erfordern – etwa beim Vergleichen von Produkten oder Dienstleistungen, bei der Reiseplanung, bei der Analyse von Marktdaten, beim Erforschen wissenschaftlicher Konzepte oder beim Erstellen komplexer Anleitungen.
Wichtige Details und Funktionen:
- Selektive Aktivierung. Nutzer können den AI Mode jederzeit aktivieren, indem sie auf eine Schaltfläche unter der Suchleiste klicken oder ihn in den Einstellungen auswählen. Er ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zu den Standardergebnissen.
- Tiefgehende Analyse. Die KI wertet Daten aus vertrauenswürdigen Quellen aus, etwa Bewertungen, Expertenrezensionen, wissenschaftliche Arbeiten und offizielle Register. Anschließend fasst sie diese Informationen zu kompakten Zusammenfassungen zusammen.
- Erweiterte Visualisierung. Das System erstellt automatisch interaktive Tabellen, Grafiken und Diagramme auf Basis der gefundenen Daten. So erzeugt zum Beispiel eine Anfrage wie „Vergleiche die Preise der Flaggschiffe von Samsung Galaxy, Apple iPhone und Google Pixel im letzten Jahr“ ein dynamisches Preisdiagramm.
- Integration mehrerer Dienste. Der AI Mode integriert Daten aus verschiedenen Google-Diensten, darunter YouTube für Lernvideos oder Rezensionen, Maps für Standortinformationen, Flights und Hotels für die Reiseplanung sowie Finance für Marktdaten.
- Dialogorientierte Oberfläche. Nutzer können innerhalb einer aktiven AI-Mode-Sitzung direkt Anschlussfragen stellen. Sie können etwa anfragen: „Zeige nur Modelle mit einem Akku größer als 5000 mAh“ oder „Füge Verkaufsdaten für Europa hinzu.“
- Transparenz der Quellen. Der Modus bietet direkte Links zu den Quellen, die zur Erstellung der Antworten genutzt wurden, sodass Nutzer die Informationen selbst überprüfen können.
Warum ist das wichtig? Der Start des Google AI Mode markiert einen Wandel hin zu einem neuen Suchparadigma, bei dem Nutzer Werkzeuge erhalten, um komplexe Probleme zu lösen, die weit über das reine Finden von Fakten hinausgehen.
Für Website-Betreiber bedeutet das Aufkommen des AI Mode, dass sie ihren Fokus noch stärker auf tiefgehende, fachkundige und strukturierte Inhalte legen müssen, die für KI gut zugänglich sind. Googles Such-KI wird bei der Erstellung ihrer Erkenntnisse und Visualisierungen maßgebliche Quellen mit gut aufbereiteten Daten bevorzugen. Websites, die einzigartige Vergleiche, Anleitungen, Recherchen oder aggregierte Daten anbieten, haben die Chance, nicht nur indexiert zu werden, sondern von der KI aktiv als „Wissenslieferanten“ genutzt zu werden – was zu mehr Empfehlungsverkehr und höherer Autorität führen kann.
Quelle: Google Search Blog
Telegram Ads führt Pixel-Tag für durchgängige Conversion-Analysen auf externen Websites ein
Am 16. Mai 2025 hat Telegram, ein Messaging-Dienst, das lange erwartete Pixel-Tag-Tool als Teil seiner Werbeplattform Telegram Ads vorgestellt. Das Tool dient dazu, Conversions auf externen Websites zu erfassen, die Nutzer über Telegram-Anzeigen besucht haben.
So funktioniert es:
- Basiscode: Wird auf allen Seiten der Website des Werbetreibenden platziert und initialisiert ein Pixel*.
- Ereigniscode: Wird zu bestimmten Seiten oder Elementen hinzugefügt, auf denen Zielaktionen stattfinden (z. B. das Ausfüllen eines Formulars, ein Abonnement, das Hinzufügen zum Warenkorb, ein Kauf oder der Besuch einer wichtigen Seite).
- Aktionsdaten werden anonym übertragen und aggregiert an das Werbekonto in Telegram Ads übermittelt, wo CPA-Berichte (Kosten pro Aktion) erstellt werden.
Nach Angaben von Vertretern von Magnetto.pro (dem offiziellen Telegram-Ads-Vermarkter) macht das Tool das Zusammenführen von Daten aus unterschiedlichen Analysesystemen überflüssig, da die zentrale Conversion-Kennzahl nun direkt in der Telegram-Ads-Oberfläche verfügbar ist. Die Integration ist sowohl direkt in den Website-Code als auch über TMS (Tag-Management-Systeme) möglich. Ein Ereignisprotokoll steht zur Verfügung, um die korrekte Datenübertragung zu prüfen.
Warum ist das wichtig? Die Einführung des Telegram Pixel ist ein Meilenstein für den legalen Werbemarkt auf Telegram. Für Website-Betreiber, insbesondere Onlineshops oder Dienste mit klar definierten Zielaktionen, eröffnen sich damit wirksame neue Kanäle zur Gewinnung bezahlten Traffics. Domains mit Fokus auf Marketing, Analyse oder E-Commerce (zum Beispiel tgads.it.com) könnten für Unternehmen, die Telegram aktiv zur Bewerbung nutzen, noch attraktiver werden.
*Ein Pixel ist ein kleines Codesnippet, das auf einer externen Website platziert wird.
Quelle: AdsTelegram
Google Veo 3: Video mit Ton generieren
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat Google Veo 3 vorgestellt, ein generatives KI-Modell, das einen Fortschritt bei KI-generierten Videos markiert. Anders als frühere KI-Videogeneratoren wie OpenAIs Sora bietet Veo 3 die einzigartige Fähigkeit, Videosequenzen mit synchronisierten Tonspuren zu erzeugen – einschließlich Dialog, Soundeffekten und Hintergrundgeräuschen – und das alles auf Basis einer Textbeschreibung.
Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, erklärte, die „Stummfilm-Ära“ von KI-Video gehe zu Ende. Mit Veo 3 können Nutzer nicht nur visuelle Elemente und Figuren beschreiben, sondern auch Dialoge und deren akustische Feinheiten. Gleichzeitig hat Google Imagen 4 vorgestellt, ein aktualisiertes Modell zur Bildgenerierung, sowie Flow, einen Dienst zur Videoerstellung. Veo 3 soll zum wichtigsten Konkurrenten von OpenAIs Sora werden und einen neuen Standard in der KI-gestützten Multimedia-Produktion setzen.
Warum ist das wichtig? Veo 3 eröffnet Möglichkeiten, vollwertige Multimedia-Inhalte zu erstellen – von Werbespots und Lernmaterialien bis hin zu Präsentationen und kreativen Projekten – buchstäblich per Texteingabe. Das senkt die Einstiegshürden für die Videoproduktion drastisch.
Aus Sicht der Domain-Branche könnte die Nachfrage nach Domains rund um generatives Video, Soundsynthese und Multimedia-KI deutlich anziehen. Nischen wie videoai.it.com, aisound.it.com, generativevideo.it.com oder veo3.it.com könnten für Registrierung und Entwicklung äußerst vielversprechend werden. Unternehmen aus den Bereichen Marketing, Bildung oder Unterhaltung sollten das Potenzial dieser Technologien im Blick behalten.
Quelle: CNBC
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Dieser Artikel wurde von einer künstlichen Intelligenz übersetzt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Siehe das Original auf Englisch.

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